Bruder Konrad
Bruder Konrad von Parzham
Der heilige Kapuziner an der Klosterpforte von Altötting

home > Verehrung > Novene 6.Tag         

Tägliches Einleitungsgebet:

Herr, allmächtiger Vater, wir kommen zu dir in unseren Anliegen. Jesus Christus hat uns ermutigt, dich in unseren Nöten anzurufen.

Wir wissen sehr wohl um die Schwachheit unseres Glaubens und die Geringfügigkeit unseres Vertrauens. Wir verbinden uns deshalb am heutigen Tag in besonderer Weise mit dem heiligen Bruder Konrad, damit er mit uns bete. So wie er an der Pforte jederzeit ein offenes Ohr hatte für die vielfältigen Anliegen, so möge er auch jetzt unsere Bitten begleiten.
(Stille Empfehlung des Anliegens)

Sechster Tag:
Mit Maria preisen wir den Herrn

Bernhard von Clairvaux
(+ 1153) schreibt:

In Gefahren, in Ängsten, in Zweifeln denk an Maria, ruf zu Maria! Ihr Name weiche nicht aus deinem Munde, weiche nicht aus deinem Herzen! Damit du aber ihre Hilfe und Fürbitte erlangst, vergib nicht das Vorbild ihres Wandels! Folge ihr, und du wirst nicht vom Wege weichen. Bitte sie, und niemals bist du hoffnungslos. Denk an sie, dann irrst du nicht. Hält sie dich fest, wirst du nicht fallen. Schützt sie dich, dann fürchte nichts. Führt sie dich, wirst du nicht müde.

Aus dem Leben des Bruders Konrad

Beglückend für Bruder Konrad war es, im Marienwallfahrtsort Altötting sein zu können. Als er zu Beginn seines Ordenslebens für kurze Zeit nach Burghausen geschickt wurde, bedauerte er diesen Weggang. Er schreibt: "Ich muss jetzt den Gnadenort Altötting verlassen; ich kann es Euch nicht verhehlen, dass es mich hart ankommt, diesen Gnadenort zu verlassen, wo so viele Tausende herkommen, die Gnadenmutter zu besuchen."
In seinen Vorsätzen während des Noviziates schreibt Bruder Konrad: "Ich will immer mich bestreben, eine innige Andacht zu Maria, der seligen Jungfrau (zu haben) und mich recht bestreben, ihren Tugenden nachzufolgen."
Tagtäglich besuchte Bruder Konrad die Heilige Kapelle Unserer Lieben Frau. Am frühen Morgen kam er, um bei der Messfeier zu ministrieren, und während der Mittagspause, um versunken im Gebet vor dem Gnadenbild zu verweilen.
Wenige Tage später wurde ihm die Aufgabe eines Pförtners im Kloster St. Anna in Altötting zugewiesen.

Gebet: Herr, unser Gott, du hast uns in Maria, der Mutter Jesu, eine Beschützerin gegeben und ein ermutigendes Vorbild. Bruder Konrad war herzlich verbunden mit Unserer Lieben Frau und verehrte sie als seine Mutter. Schenke auch uns die schützende und tröstende Nähe der Gottesmutter. Sie sei uns Fürsprecherin besonders in der Stunde des Todes. Darum bitten wir, durch Christus unsern Herrn. Amen.






Heiliger Bruder Konrad,
sei unser Fürsprecher,
begleite unsere Bitten!



zum 7. Tag der Novene