Bruder Konrad
Bruder Konrad von Parzham
Der heilige Kapuziner an der Klosterpforte von Altötting

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Bruder Konrad betet vor dem Gnadenbild






Am Morgen ministrierte Br. Konrad bei der ersten Messe in der Gnadenkapelle. Mit ausgebreiteten Armen kniet er vor dem Gnadenbild unserer Lieben Frau von Altötting. Diese Körperhaltung ist leibhafter Ausdruck einer vertrauensvollen Bitte und Hingabe. Die Mittagspause, wenn ihn ein Mitbruder beim Pfortendienst ablöste, gehörte wieder dem stillen Gebet in dem Heiligtum, das durch die Jahrhunderte zur Herzkammer und Betkammer des bayerischen Volkes geworden ist. So betete der Pfortenbruder vor Maria und brachte die Nöte der Menschen zur Mutter aller Glaubenden.

Zeugen haben es beeidigt, dass aus seinem Munde feurig-glänzende Kugeln, auch leuchtende Goldfunken, zum Gnadenbild emporstiegen.

So steht zu Recht die Silberfigur des Heiligen neben dem Altar der Gnadenkapelle wie ein Denkmal anbetender Ehrfurcht und trauter Zwiesprache für einen, der die Nähe des lebendigen Gottes gespürt hat wie unsereiner Hunger und Durst spürt.

Maria war dein Herz geweiht,
der Zuflucht aller Christenheit.
Lass uns so rein, wie du getan,
der Gnadenmutter kindlich nahn.
Hilf uns in diesem Erdental,
dass wir durch Gottes Gnad und Wahl
zum Himmel kommen allzumal.

Josef Kürzinger

Gebet

Herr, unser Gott, du hast uns in Maria, der Mutter Jesu, eine Beschützerin gegeben und ein ermutigendes Vorbild. Bruder Konrad war herzlich verbunden mit Unserer Lieben Frau und verehrte sie als seine Mutter. Schenke auch uns die schützende und tröstende Nähe der Gottesmutter. Sie sei uns Fürsprecherin besonders in der Stunde des Todes.