Bruder Konrad
Bruder Konrad von Parzham
Der heilige Kapuziner an der Klosterpforte von Altötting

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Einkleidung im Kapuzinerorden und Namensgebung

Im September 1849 (im 31. Lebensjahr) geht Johannes ins Kloster. In einer kleinen Feier wurde ihm beim Ordenseintritt der Habit übergeben, das neue Gewand. Mit einem neuen Namen hieß er fortan "Bruder Konrad" Die zwei ersten Jahre im Orden, die er in Altötting und Burghausen verbringt, dienender Erprobung.

Bin ich zum Ordensleben berufen?
Wachse ich in der Gemeinschaft menschlich und religiös?
Suche ich Gott oder etwas anderes?
Es gilt hinzuhören auf die leise Stimme Gottes: hören - horchen - gehorchen, damit ein Mensch seine Berufung finden und leben kann.

In einem Brief an seine Geschwister vom 25. Mai 1851 schreibt er von der bald bevorstehenden Versetzung von Altötting weg nach Burghausen: "Ich glaube, es wird nicht mehr lange dauern. Darum bitte ich Euch, dass ihr das verrichtet, um was ich Schwester Theresia gebeten habe. Betet auch fleißig für mich, dass ich mein Ziel glücklich erreiche, und ein wahrer Sohn des heiligen Franziskus werde und als solcher lebe und sterbe."

Sein Noviziat beginnt am 17. Sept. 1851 (Fest der Stigmatisation des heiligen Franziskus) in Laufen. Jeder Brudernovize war einem Handwerksmeister im Kloster zugeordnet. Der Tagesablauf war streng aufgeteilt in Gottesdienst, Gebet, Betrachtung und handwerklicher Arbeit. Konrad wurde dem Klostergärtner zugeteilt.

Gebet

Herr, unser Gott, du willst, dass wir ein Leben lang bereit sind, die Aufgaben zu erfüllen, die du uns zugedacht hast. Bruder Konrad hat deinen Ruf angenommen, der ihn zum Eintritt in den Orden berief. Mache unser Herz bereit, den Weg zu gehen, auf den Du uns führen willst.