Bruder Konrad
Bruder Konrad von Parzham
Der heilige Kapuziner an der Klosterpforte von Altötting

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Geschichte des
Sankt-Konrad-Klosters

1654 Kardinal Graf Wartenberg, Stiftspropst von Altötting (1593 - 1661) berief die Franzis-kaner zur Unterstützung der Jesuiten in der Wallfahrtsseelsorge nach Altötting. Er legt am 8. Oktober 1654 den Grundstein zu dieser Kirche.

1657 Einweihung der Kirche am 8. Sept. auf den Titel der hl. Mutter Anna. Kurfürstin Maria Anna von Bayern, die Gemahlin Maximilians I. war eine große Wohltäterin des Klosters.

1754 Der Betchor hinter dem Hochaltar wurde aufgegeben und ein neuer rückwärts über dem Eingang errichtet.

1802 Die Franziskaner müssen in der Säkularisation das Kloster verlassen und in das Zent-ralkloster Ingolstadt übersiedeln. St. Anna wird den Kapuzinern als Aussterbekloster zugewiesen.

1826 König Ludwig I. sichert den Fortbestand des Kapuzinerordens in Bayern. AÖ wird Sitz des Provinzialates.

1864 Die barocke Einrichtung der Kirche wurde entfernt und im neuromanischen Stil erneuert.

1853 - 94 Der heilige Bruder Konrad Birndorfer, geb. am 22. Dez. 1818 in Parzham, weilt im hiesigen Kloster als Pförtner, er starb am 21. April 1894 und wurde in der Gruft unter dem Presbyterium bestattet.

1884 - 1908 Der gottselige Diener Gottes Viktrizius Weiß von Eggenfelden (1842 - 1924) weilt hier als Provinzial. Sein Seligsprechungsprozeß ist eingeleitet.

1912, 14. Okt.: Wurden die Gebeine des hl. Bruder Konrad aus der Totengruft in das Innere der Kirche übertragen.

1930, 15. Juni: Seligsprechung Bruder Konrads von Parzham durch Papst Pius XI.. Seine Gebeine wurden in einem kostbaren Schrein unter dem Reliquienaltar geborgen. Die Gebeine befinden sich in einer Metallfigur, das Haupt ruht davor in seidener Umhüllung.

1934 Heiligsprechung Bruder Konrads am 20. Mai durch Papst Pius XI.

1953 Die bisherige St. Anna-Kirche erhielt den Titel des hl. Bruder Konrad

1956 - 57 Erneuerung der Inneneinrichtung der Kirche im Gegenwartsstil. Bauherr war Guardian P. Meinrad Heuberger, Architekt Regierungsbaumeister Becker von Regensburg. Die Kreuzgruppe schuf Meister Moroder.

Im Pfortengang ist die noch im ursprünglichen Zustand erhaltene Pforte des hl. Bruder Kon-rad und die Alexiuszelle, der Gebetsraum des Heiligen, zu sehen. Seine Sterbezelle ist vom Basilikavorplatz aus sichtbar.

1980, 18./19. Nov.: Papst Johannes Paul II besucht bei seiner ersten Deutschlandreise Altöt-ting. Er betet am Schrein des Hl. Bruder Konrad und übernachtet im Kapuzinerkloster. Und er pflanzt die sog. Papstlinde nahe dem Konradbrunnen.

2002/3 Ausstellung: "200 Jahre Kapuziner in Altötting" Advent 2003: Kapuziner ziehen nach St. Magdalena um. Das Konradkloster wird von dort her betreut.

2005 Beginn der Renovierungs- und Neubaumaßnahme. Renoviert wird der denkmalgeschützte Teil des ehemaligen Franziskanerklosters. Neu errichtet wird ein kleines Kapuzinerkloster, mit neuer Pforte und Sakristei. Die Brüder Kapuziner betreuen das Heiligtum des heiligen Bruders Konrad und laden zum Mitleben ein.








Juli 2006 Beginn des Abbruchs

Am 11. Sept. 2006 betet Papst Benedikt XVI am Grabaltar des hl. Br. Konrad. Als Kind war er 1934 bei der Heiligsprechungsfeier in Altötting dabei gewesen.

13. Sept. 06 Kran wird aufgestellt


 
18. Dez. 06 Kellerdecke betoniert

11. Januar 2007: Kaufvertrag für Konradareal unterzeichnet.



21. Febr. 2007: Aschermittwoch Decke EG betoniert

Vor Ostern 07 Decke 1 OG betoniert

18. April 07 Besuch in der Zimmerei Osl – Abbindemaschine


 
2. Mai 07 Beginn des Dachstuhls


 

1. Juni 07 Richtfest – an der Baustelle, in der Konradkirche, in St. Magdalena

20. Juni 07 Termin mit Denkmalamt

27. Juni 07 Konzeptgespräch über Wallfahrtspark

(Kronenbitter, Provinzial, Marinus, Vinzenz, Schwaiger).


23. Juli ff Abbruch der früheren Zentralbibliothek, an diesen Platz kommen – teilweise – die Garagen.

26. Juli 07 Landesamt für Denkmalpflege – Klärung der Farbe der Fensterstöcke

13. August 07: Besprechung im Rathaus – BRK-Wache hat Baugenehmigung, die Maßnahme wird etwas teurer als erwartet, Kosten teilen sich Stadt und Administration.



3. Sept. 07: Kreuz am Türmchen wird neu verankert. In der Kugel werden einige Schriftstücke eingebaut. Schlechtes Wetter verzögert die Arbeiten am Kirchendach.

Am Türmchen wurde nur das Notwendigste repariert.

4. Sept. 07 Provinzökonom P. Cornelius H. Denk ist in Altötting: Etliche Detailfragen werden beraten und entschieden, z. B. wie hoch werden die Nasszellen gefliest. Dachgaube oder Dachflächenfenster.

8. Sept. 07 Kirchweihjubiläum (350 Jahre), Br. Werner ist Hauptzelebrant. In der Basilika wird auf sechs Tafeln ein kurzer Abriss gegeben. Am 8. Sept. 1657 wurde die Kirche geweiht. Liturgische gefeiert wird der Tag am 7. Sept.

10. Sept. 07 seit Montag sind die Putzer im Neubau. Die Elektriker müssen sich beeilen, um die Arbeit nicht aufzuhalten.

11. Sept. 07 Gerüstabbau am Kirchturm

12. Sept. 07 Provinzial Br. Josef Mittermaier ist in Altötting und macht sich ein Bild über den Stand der Baumaßnahme. Gespräch über Zeitrahmen, was soll in diesem Jahr noch geschafft werden. (Unterfangen des Fundaments im Altbau, Außenputz und Malerarbeiten am Neubau).

28. Sept. 07: Gespräch mit einem Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes: wie ist die Hochwassersituation des Mörnbaches einzuschätzen? Vom Archiv im Keller wird abgeraten.


ab 1. Okt. 07 Dach im Innenhof des Klosters wird eingedeckt

ab 8. Okt. 07 wird der Innenhof verputzt.

26. Okt.. 07 60.Todestag von P. Joseph Anton Kessler, Erbauer der Basilika, Vizepostulator im Selig- und Heiligsprechungsprozess des Br. Konrad








Am 17. Mai 2009 segnete Bischof Wilhelm Schraml (Passau) den erneuerten Klostertrakt und feierte in der St.Anna-Basilika einen Pontifikalgottesdienst zu Ehren von Bruder Konrad, der vor 75 Jahren heilig gesprochen worden war.