Bruder Konrad
Bruder Konrad von Parzham
Der heilige Kapuziner an der Klosterpforte von Altötting

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Bruder Konrads
Botschaft an uns

Predigten und Ansprachen
über den heiligen Pförtner



 Vortrag Viktrizius Veith

 Predigt von Paul Hinder
 Predigt von Bertram Meier
 Predigt von Abt Christian Schütz
 Predigt zum Bruder-Konrad-Lied
 Literatur zu Bruder Konrad








Bruder Konrad - ein guter Begleiter auf dem Weg durchs Leben und zu Gott


Bruder Konrad ist ein schlichter, gerader, einfacher Mensch gewesen, der nach außen gar nichts Auffälliges an sich hatte.

Er ahnte, dass das Leben viel mehr ist, als das, was wir Menschen selber machen können. Was „man“ so tut, hat sein Leben nicht bestimmt. Er suchte seine Berufung und ging seinen Weg. Dabei half ihm der Priester Franz Xaver Dullinger; er war sein geistlicher Begleiter über viele Jahre.

Den im 19. Jh. aufkommenden Individualismus hat er teils gelebt und teils überboten. Er sah seine Verwirklichung darin, anderen zu dienen. Er suchte Kontakt mit Gleichgesinnten und trat mehreren Bruderschaften und religiösen Gemeinschaften bei, z. B. der Marianischen Männerkongregation und der Franziskanischen Gemeinschaft.

Sein Handeln war motiviert von der Liebe zu Gott und den Menschen.
Er lebte Gott-verbunden und tat seine Arbeit geduldig und liebevoll.
Für uns kann das heißen:
Ganz gleich wohin wir gestellt sind, entscheidend ist, wie wir unsere Aufgabe wahrnehmen.

Wo andere nur sich selber sehen, ihre Karriere, ihr Image und ihren Vorteil, öffnet der hl. Br. Konrad uns einen Tiefen- und Weitblick.
Er kann für uns zum hilfreichen Begleiter durchs Leben werden.
In Gebet und Stille holte er sich die Kraft für die vielen täglichen Aufgaben.
Mit beiden Beinen stand er auf dem Boden der Wirklichkeit und zugleich ging sein Blick auf Gott hin.
Zufrieden und gelassen konnte er sich den Menschen widmen,die an die Pforte des Klosters kamen.

Die Heiligsprechung des Br. Konrad 1934 war nicht zuletzt ein politisches Zeichen: der Kapuzinerbruder aus Altötting sollte das christliche Gegenbild sein zur Ideologie des Herrenmenschen.
Zu Lebzeiten strahlte von ihm etwas aus. Als Heiliger ist er unser Fürsprecher in den Sorgen unserer Tage.

Als Suchender geht er mit mir, wo ich meinen Weg suche.

Als Hörender hört er mir zu, wenn ich jemand brauche, bei dem ich mich aussprechen kann.

Als Brotgeber gibt er mir, wonach meine Seele und mein Leib hungern.

Als eifriger Beter betet er mit mir und für mich, wo mir die Worte fehlen und ich stumm bleibe.

Als Vorbild ist er mir voraus und ermuntert mich, meinen Weg unbeirrt und geradlinig zu gehen.

Heiliger Bruder Konrad – bitte für uns!